Lebenslang für Ermordung der Ex-Freundin

Schweinfurt (dpa/lby) - Er verspricht seiner angeblichen Traumfrau einen Verlobungsring, doch dann sticht er sie nieder: Das Landgericht Schweinfurt hat einen 29-Jährigen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit.
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Ein Modell der Justitia steht auf einem Tisch. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild
dpa Ein Modell der Justitia steht auf einem Tisch. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild

Schweinfurt (dpa/lby) - Er verspricht seiner angeblichen Traumfrau einen Verlobungsring, doch dann sticht er sie nieder: Das Landgericht Schweinfurt hat einen 29-Jährigen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit. Der Angeklagte hatte in dem Prozess gestanden, seine Ex-Freundin im März 2019 im Hausflur eines Wohnhauses in Bad Kissingen mit einem Küchenmesser angegriffen zu haben. Die 27-Jährige, eine dreifache Mutter, starb wenige Tage später an den Verletzungen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az. 11 Js 3013/19).

Die Kammer entsprach mit ihrer Entscheidung den Forderungen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, die eine lebenslange Haft für den Deutschen verlangt hatten. Die Verteidigung hatte hingegen auf neun Jahre Gefängnis wegen Totschlags plädiert.

Der Mann hatte in dem Prozess erklärt, er könne es kaum ertragen, seine Traumfrau getötet zu haben. In einem "emotionalen Ausnahmezustand" habe er mit dem Küchenmesser zugestochen - geplant sei die Tat nicht gewesen. Die Staatsanwaltschaft ging hingegen von einer vorsätzlichen Attacke aus. Am Tattag hatte der Mann dem Opfer einen wertvollen Verlobungsring und einen Einkaufsbummel auf seine Kosten in Aussicht gestellt. Stattdessen musste die 27-Jährige sterben.

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