Lebensgefährliche Selfies im Bahngleis

Würzburg (dpa/lby) - Um Fotos für soziale Netzwerke zu machen, haben sich zwei Jugendliche am Hauptbahnhof Würzburg auf die Gleise gestellt - sie blieben sogar, als sich ein Zug näherte. Der Zugführer der einfahrenden Regionalbahn habe die 17-Jährigen zum Glück gesehen und akustisch gewarnt, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit.
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Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild
dpa Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Würzburg (dpa/lby) - Um Fotos für soziale Netzwerke zu machen, haben sich zwei Jugendliche am Hauptbahnhof Würzburg auf die Gleise gestellt - sie blieben sogar, als sich ein Zug näherte. Der Zugführer der einfahrenden Regionalbahn habe die 17-Jährigen zum Glück gesehen und akustisch gewarnt, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Die Jugendlichen hätten aber nur das Gleis gewechselt und weiter fotografiert. Ihnen sei offenbar nicht bewusst gewesen, dass sie das Fotoshooting am Montagnachmittag in Lebensgefahr brachte.

Die Bundespolizei warnt anlässlich des Vorfalls erneut vor dem Betreten von Gleisen. Präventionsbeamte der Bundespolizei klären inzwischen auch an Schulen über die Gefahren von Selfies im Gleis auf. Im schwäbischen Memmingen starben 2011 zwei Mädchen beim Fotografieren auf Bahngleisen; 2013 kamen zwei Freundinnen im westfälischen Lünen ums Leben. In Bremen stürzte 2017 ein 14-Jähriger brennend von einem Bahn-Oberleitungsmasten, von dem aus er Handyfotos machen wollte.

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