Lang Lang will wiederkommen

Georg Hörtnagel bringt in der „Meisterkonzerte“-Saison 2009/10 viele bewährte Bekannte nach Nürnberg und äußert sich zur Konzerthallen-Diskussion.
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Kommt auch in der neuen Saison wieder nach Nürnberg: Geigen-Star Anne-Sophie Mutter.
dpa Kommt auch in der neuen Saison wieder nach Nürnberg: Geigen-Star Anne-Sophie Mutter.

NÜRNBERG - Georg Hörtnagel bringt in der „Meisterkonzerte“-Saison 2009/10 viele bewährte Bekannte nach Nürnberg und äußert sich zur Konzerthallen-Diskussion.

Beim Blick auf die kommende Saison von Georg Hörtnagels „Meisterkonzerten“ ist das Déjà-vu nicht weit. Vor allem bewährte Bekannte stemmen die elf Konzerte (bisher waren’s zehn): Die Windsbacher bringen Bachs Weihnachtsoratorium nach Nürnberg (17.12.), die Academy of St. Martin in the Fields Mozart und Tschaikowsky (20.1.), Christian Zacharias reist mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne und der Geigerin Arabella Steinbacher an (10.2.), Krystian Zimerman gibt ein Solo-Recital (27.4.) und Anne-Sophie Mutter kommt mit Langzeitbegleiter Lambert Orkis (7.6.). Virtuose „Sächsische Weihnacht“ feiert Ludwig Güttler am 2. Dezmeber im Sonderkonzert.

Zum Auftakt spielt das Konzerthausorchester am 6. Oktober unter Lothar Zagrosek Brahms Vierte — nach Zagroseks Rückzugsankündigung wohl die einzige Möglichkeit, dieses Tandem bei uns zu erleben. Simon Rattles Philharmoniker sind nicht mehr in Nürnberg-Planung. 2011 konnte sie Hörtnagel nur nach München locken — ohne den charismatischen Briten.

Hörtnagels Hoffnung, dass nach Ende der „pro musica“-Reihe die Konzertbesucher geschlossen zu den „Meisterkonzerten“ wechseln, hat sich nicht erfüllt. „Die Glanzzeiten, als die Leute auf einer Warteliste standen, um an ein Meisterkonzert-Abo zu kommen, sind vorbei“, sagt er und bedauert, dass die jungen Leute sein Angebot, kostenlos die Chorplätze zu nutzen, nicht mehr annehmen. Ein Grund sei die musikalische Bildung. Und: „Überall auf der Welt werden mehr Volkslieder gesungen als bei uns.“

Im Heft für die neue Saison nimmt Hörtnagel auch zur Konzertsaal-Diskussion Stellung, berichtet von positiven Profi-Urteilen über die Meistersingerhalle (Lang Lang etwa „hat sich sehr wohl gefühlt“ und will „gerne wiederkommen“), könnte sich aber einen neue Saal mit 1200 bis 1400 Plätzen vorstellen.

Georg Kasch

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