Landwirt um 26 Angusrinder betrogen

Betrüger zielen auf Geld, Autos, Immobilien ab - oder manchmal auch auf Tiere: Ein Landwirt aus dem bayerischen Landkreis Coburg ist um 26 Angusrinder betrogen worden. Ermittler brachten die verschwundene Herde aus Niedersachsen zurück, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
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Ein deutsches Angusrind frisst Heu in einem Stall. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
dpa Ein deutsches Angusrind frisst Heu in einem Stall. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Coburg/Celle - Betrüger zielen auf Geld, Autos, Immobilien ab - oder manchmal auch auf Tiere: Ein Landwirt aus dem bayerischen Landkreis Coburg ist um 26 Angusrinder betrogen worden. Ermittler brachten die verschwundene Herde aus Niedersachsen zurück, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der Landwirt stellte eine Anzeige ins Internet, um seine Rinder zu verkaufen. Ein 26-Jähriger bot knapp 28 400 Euro dafür an. Ende November erschien er persönlich auf dem Hof, um die Tiere mit einer Spedition nach Celle zu transportieren. Laut Kaufvertrag sollte er die Summe auf das Konto des Landwirts überweisen. Doch stattdessen bekam der Landwirt einen Scheck über 30 000 US-Dollar per Post.

Bei der Bank stellte sich heraus, dass der Scheck gefälscht war. Der mutmaßliche Betrüger hatte überhaupt kein Konto bei dem eingetragenen amerikanischen Kreditinstitut. Im Januar fanden die Ermittler 24 Rinder auf einer Weide in Niedersachsen. Zwei Tiere waren verendet.

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