Landtag erinnert mit Flaggen an Ende der Nazi-Diktatur

München (dpa/lby) - Mit großen weißen Flaggen an der Westfassade des Maximilianeums erinnert der Bayerische Landtag an die Befreiung Münchens durch amerikanische Soldaten vor 75 Jahren. Der Landtag unterstützt damit zudem ein Kunstprojekt der Landeshauptstadt, die damit an das Ende der Nazi-Diktatur erinnert.
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Ilse Aigner, Landtagspräsidentin. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Ilse Aigner, Landtagspräsidentin. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Mit großen weißen Flaggen an der Westfassade des Maximilianeums erinnert der Bayerische Landtag an die Befreiung Münchens durch amerikanische Soldaten vor 75 Jahren. Der Landtag unterstützt damit zudem ein Kunstprojekt der Landeshauptstadt, die damit an das Ende der Nazi-Diktatur erinnert. "Der Bayerische Landtag beteiligt sich gerne an dieser Aktion - sie erinnert uns an unsere Verantwortung als wachsame Demokraten und mahnt uns zum Frieden", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU).

Im Rahmen der Kunstaktion "Weiße Fahnen für Frieden und Freiheit" werden auf dem Marienplatz, im Umfeld der Staatskanzlei und an rund 40 weiteren Standorten weiße Fahnen gehisst. "Gerade weil Corona eine Lücke in unsere Erinnerungskultur reißt, ist dieses sichtbare Zeichen wichtig. Die weißen Fahnen hier am Maximilianeum machen in aller Öffentlichkeit deutlich, dass wir der Verantwortung des "Nie wieder" jeden Tag aufs Neue gerecht werden müssen", betonte Aigner.

Das Gedenkkonzept stammt von den Künstlern Wolfram Kastner und Michael Wladarsch. Am 30. April 1945 marschierte die Rainbow Divison der US-Army in München ein, mit der Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa.

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