Wohlfühl-Garten in Landshut: "Wir leben gerne mit der Natur"

In Landshut gibt es wundervolle Gärten mit vielen Besonderheiten und Details. Die AZ besucht Familie Aumüller in ihrem Wohlfühl-Garten.
| Kerstin Petri
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In dieser Sitzecke entspannt sich Evelyn Aumüller (44) gerne mit einer Tasse Kaffee und einem Buch.
Kerstin Petri 5 In dieser Sitzecke entspannt sich Evelyn Aumüller (44) gerne mit einer Tasse Kaffee und einem Buch.
Der leuchtend-grüne Rasen ist umrahmt von Zierpflanzen.
Kerstin Petri 5 Der leuchtend-grüne Rasen ist umrahmt von Zierpflanzen.
Kräuter wachsen im hinteren Bereich des Gartens.
Kerstin Petri 5 Kräuter wachsen im hinteren Bereich des Gartens.
Im Brotbackofen werden Brot und Pizza gebacken.
Kerstin Petri 5 Im Brotbackofen werden Brot und Pizza gebacken.
Eine Kaukasus-Eiche, darunter wächst Frauenmantel, aus dem man Tee herstellen kann.
Kerstin Petri 5 Eine Kaukasus-Eiche, darunter wächst Frauenmantel, aus dem man Tee herstellen kann.

Landshut - Als die Aumüllers 2004 in ihre Doppelhaushälfte in der Wolfgangsiedlung eingezogen sind, sah der Garten noch ganz anders aus. Die alten Obstbäume mussten weichen, alles wurde komplett neu gestaltet. 

"Der Garten ist jetzt ein wenig kleiner, aber uns reicht es. Wir haben alles, was wir brauchen, damit wir uns wohlfühlen", sagt Evelyn Aumüller (44).

Die beiden Söhne können sich auf dem Trampolin und im Pool austoben, während sich die Eltern und ihr Besuch gerne in der neuen Outdoorküche aufhalten, zu der ein Brotbackofen gehört. Dieser wird zum Grillen und Backen von Pizza und Brot genutzt. "Im Sommer ist der Garten unser Ess- und Wohnzimmer. Wir leben gerne mit der Natur."

Sobald der Frühling kommt, verbringt Evelyn Aumüller viel Zeit im Garten. "Wenn ich denke, jetzt ist alles so, wie ich es haben will, finde ich bald wieder etwas, das ich verändern möchte." Dann wird auch schon mal eine Pflanze an einen anderen Platz versetzt. Die Arbeit im Garten ist ein laufender Prozess, der nie abgeschlossen ist. "Aber gerade das ist das Schöne daran."

Evelyn Aumüllers Sorgenkind ist der Rasen

In einer Ecke des Gartens hat Evelyn Aumüller sämtliche Kräuter angepflanzt, die sie zum Kochen verwendet, aus denen sie Tees oder Kräutersalben herstellt. Der Kräutergarten ist auch bei Schnecken beliebt. Ihnen rückt Evelyn Aumüller aber nicht mit Gift zu Leibe, sondern sammelt sie ab und setzt sie lebendig im angrenzenden Feld aus.

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Das Sorgenkind von Evelyn Aumüller ist der Rasen. Eigentlich habe er viele braune Stellen, denn er wird als Spielfläche von ihren Söhnen genutzt. Um den Rasen zu verschönern, streut die 44-Jährige Grassamen, gießt ihn regelmäßig und verwendet natürliche Hilfsmittel wie sogenannte Effektive Mikroorganismen (EM) oder einen Bodenaktivator. "Es wird besser, aber man muss dahinter bleiben."

Umzug in die Stadt fiel Evelyn Aumüller nicht leicht 

Naturverbunden war Evelyn Aumüller schon immer. Ursprünglich kommt sie vom Land. Ihre Mutter habe früher auch einen Garten gehabt. "Damals habe ich gesagt, die Zeit, die man mit Gartenarbeit verbringt, könnte man für etwas anderes nutzen. Jetzt bin ich genauso und mache es gern."

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Der Umzug in die Stadt ist Evelyn Aumüller anfangs nicht leicht gefallen. "Wenn man vom Land kommt, wo alles groß und weitläufig ist, ist es in der Stadt etwas beengend. Mittlerweile haben wir alles, was wir brauchen. Bei uns ist es schön ruhig, trotzdem kann man viel machen, alles ist schnell erreichbar." Und mit ihrem Garten hat sie ihr Stück Natur, das sie nach Belieben gestalten kann.

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