Humorvolle Stellenanzeige einer Tierbesamungsfirma.

Sucht ein Produzent von Zubehör für künstliche Tierbesamung wirklich unbegabte Faulenzer? Eine außergewöhnliche Stellenanzeige macht auf sich aufmerksam.
| Carmen Merckenschlager
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Mit dieser Anzeige versucht die Firma Minitübe aus Tiefenbach, neue Mitarbeiter zu gewinnen.
markt.idowa.de Mit dieser Anzeige versucht die Firma Minitübe aus Tiefenbach, neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Von Carmen Merckenschlager Humor brauchen künftige Mitarbeiter der Firma Minitübe, nicht nur wegen einer Stellenausschreibung, die die Firma kürzlich in der Zeitung annonciert hat: Die Tiefenbacher Firma entwickelt und produziert Geräte zur künstlichen Besamung von Tieren. "Worte wie 'Künstliche Rindervagina' oder 'tolles Sperma' sind bei uns an der Tagesordnung", erklärt Minitübe-Personalreferentin Heike Adler. "Um bei uns zu arbeiten, darf man nicht zum Lachen in den Keller gehen."

Gesucht wird ein humorvoller Mechatroniker

Besucht man die Website des Unternehmens, kann man beispielsweise wählen, für welche Besamung von Tieren man sich interessiert. Mit dabei: kleine Wiederkäuer oder Kamele. Und die Stellenanzeige? Gesucht wird mit ihr eigentlich ein motivierter, begabter Mechatroniker mit Ambitionen und Humor. Verpackt hat das die Firma aber völlig anders: "Eingestaubtes Familienunternehmen sucht unmotivierten, planlosen, unbegabten Zwiedawurz. Lausige Werkstattplätze sind vorhanden. Auf Anfrage gibt es bewaffneten Begleitschutz in Krisengebiete." Wer kann bei einem solchen Traumjob schon nein sagen?

Anzeige bereits im Internet in Umlauf

Liest man aber die Stellenanzeige bis zum Ende durch, wird klar: So ernst kann das Ganze nicht gemeint sein. Aber was hat es bloß auf sich mit dieser abstrusen Jobausschreibung? Die Aufmerksamkeit ist der Firma Minitübe dadurch gewiss. Bereits auf Facebook und Xing macht die Anzeige mittlerweile die Runde. "Bisher haben wir bereits einige Interessenten für den Job, das Echo ist jetzt schon größer als erwartet." Mit der ungewöhnlichen Anzeige wolle das Unternehmen neue Wege gehen, erklärt Personalreferentin Adler. Es herrsche Fachkräftemangel, gutes Personal sei schwer zu bekommen. Außerdem sei Tiefenbach überregional zu unbekannt. Mit der Anzeige will die Firma natürlich nicht wirklich "faule Eier" ansprechen, die planlos und schlecht gelaunt durch den Tag trotten. Die Anzeige solle ins Auge stechen und vielleicht sogar zum Lachen bringen. Das ist der Firma gelungen. Adler: "Natürlich wollen wir genau das Gegenteil an Bewerbern, wie es in der Anzeige beschrieben ist."

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