Landgericht will Urteil im "Regenschirm"-Prozess sprechen

Nürnberg (dpa/lby) - Ein Prozess um den Tod eines Mannes, der von seinen Peinigern unter anderem mit einem Regenschirm misshandelt wurde, geht am Montag voraussichtlich zu Ende. Zunächst werden die Plädoyers der Verteidigung erwartet.
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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/Symbolbild
dpa Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/Symbolbild

Nürnberg (dpa/lby) - Ein Prozess um den Tod eines Mannes, der von seinen Peinigern unter anderem mit einem Regenschirm misshandelt wurde, geht am Montag voraussichtlich zu Ende. Zunächst werden die Plädoyers der Verteidigung erwartet. Anschließend will die Schwurgerichtskammer des Nürnberger Landgerichts vermutlich am Nachmittag ein Urteil verkünden.

Wegen Totschlags ist ein 35 Jahre alter Mann aus dem Nürnberger Trinkermilieu vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth angeklagt. Eine 33 Jahre alte Mitangeklagte soll beteiligt gewesen sein und steht unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht.

Beiden wird vorgeworfen, sie hätten bei einem gemeinsamen Zechgelage ihr Opfer geschlagen und ihm einen Regenschirm in den After gestoßen. Anschließend packten sie den Leichnam in einen Koffer und warfen ihn in der Nähe der Stadt Roth eine Böschung hinab, so die Anklage.

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