Land zahlt Kommunen Hälfte der Kosten für Corona-Testzentren

München (dpa/lby) - Der Freistaat fördert bei kommunalen Corona-Testzentren künftig die Hälfte der Kosten von Städten und Kreisen für die Organisation und den Betrieb. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen.
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Entnommene Abstrichtests und Blutproben. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild
dpa Entnommene Abstrichtests und Blutproben. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Der Freistaat fördert bei kommunalen Corona-Testzentren künftig die Hälfte der Kosten von Städten und Kreisen für die Organisation und den Betrieb. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Hinzu kommt nach Angaben der Staatskanzlei zudem eine Pauschale für die Koordinierung insbesondere der Terminvergabe und eventuell anfallende Transportkosten für Proben. Die Kosten für Testungen in Testzentren, also ärztliche und labordiagnostische Leistungen, werden im Rahmen der Bayerischen Teststrategie ohnehin komplett vom Freistaat übernommen, soweit sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.

Ausreichende Testmöglichkeiten seien ein zentraler Baustein zur Erkennung und Eindämmung der Corona-Pandemie, hieß es. In der Hochzeit der Pandemie hatte es in vielen Kommunen spezielle Corona-Testzentren gegeben, in München etwa auf der Theresienwiese. Teilweise wurden diese aber in den vergangenen Wochen wieder abgebaut. Dies hatte etwa in der Landeshauptstadt für Kritik gesorgt.

Der Betrieb eines Testzentrums liegt nach Angabe der Staatsregierung in der Entscheidung der jeweiligen Kommune. Die voraussichtlich anfallenden zusätzlichen Kosten von rund 4,7 Millionen Euro pro Jahr sollen aus den Mitteln für die Umsetzung der Bayerischen Teststrategie (insgesamt 272 Mio. Euro) finanziert werden.

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