Kurzarbeit bei Knorr-Bremse

Der Fahrzeugzulieferer Knorr-Bremse hat die Kurzarbeit auf fast alle deutschen Standorte ausgeweitet. Seit Montag sind nun insgesamt rund 4000 Mitarbeiter betroffen, wie eine Sprecherin des Münchner Unternehmens am Mittwoch sagte.
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Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild
dpa Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

München - Der Fahrzeugzulieferer Knorr-Bremse hat die Kurzarbeit auf fast alle deutschen Standorte ausgeweitet. Seit Montag sind nun insgesamt rund 4000 Mitarbeiter betroffen, wie eine Sprecherin des Münchner Unternehmens am Mittwoch sagte. Die Maßnahme gilt zunächst für drei Monate. Grad und Dauer könnten aber von Standort zu Standort abweichen. In der Verwaltung wird der Sprecherin zufolge meist etwa 20 Prozent reduziert, in der Produktion meist um 60 Prozent.

"Viele unserer Kunden haben mehrwöchige Pausen eingelegt und daran müssen wir uns jetzt anpassen", erklärte Knorr-Bremse Chef Bernd Eulitz. Durch eine Aufstockung wird das Kurzarbeitergeld dem Unternehmen zufolge auf rund 85 Prozent erhöht. "Unser gemeinsames Ziel ist es, alle Arbeitsplätze zu erhalten", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Michael Jell, zur Kurzarbeitsvereinbarung. "Wir müssen gleichzeitig flexibel auf die Marktlage reagieren, denn wir wollen auch nach der Krise einen stabilen und zuverlässigen Arbeitgeber haben."

Knorr-Bremse will nicht nur in Deutschland Kurzarbeit anmelden. Wo "nötig und möglich" werden man auch im Ausland entsprechende Programme nutzen, hieß es. Zwei deutsche Werke mit 1500 Mitarbeitern haben bereits im März mit Kurzarbeit begonnen. Diese Zahl ist in den jetzt gemeldeten 4000 bereits enthalten.

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