Kurioser Grenzübertritt: Radler kraxelt unter Inntal-Autobahnbrücke

Die Innbrücke bei Kiefersfelden trennt das österreichische Tirol mit Bayern - dort finden derzeit Grenzkontrollen statt. Ein Fahrradfahrer hatte darauf offenbar keine Lust.
| Lukas Schauer
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Mit seinem Fahrrad ging der Mann unterhalb der Autobahnbrücke entlang - und überquerte so die bayerisch-österreichische Grenze.
ZOOM/Tirol 3 Mit seinem Fahrrad ging der Mann unterhalb der Autobahnbrücke entlang - und überquerte so die bayerisch-österreichische Grenze.
Unten der Inn, oben die Autos: Der Radler auf der Inn-Brücke.
ZOOM/Tirol 3 Unten der Inn, oben die Autos: Der Radler auf der Inn-Brücke.
Warum der Mann dort ging, ist unklar.
ZOOM/Tirol 3 Warum der Mann dort ging, ist unklar.

Kiefersfelden - Warum der Mann mit seinem Fahrrad unterhalb der Autobahnbrücke entlang spazierte, ist nicht restlos geklärt. Bilder und ein Video zeigen ihn dabei, wie er mit seinem geschulterten Fahrrad unterhalb der Fahrspur entlang läuft, direkt an den Stahlträgern, die die Fahrbahn tragen.

Video: Mann kraxelt über Brücke

Radfahrer kraxelt auf Inn-Brücke über Grenze

Zwischen Österreich (Tirol) und Bayern finden derzeit Grenzkontrollen statt, da in Tirol eine Coronavirus-Mutante grassiert. Ob der Mann diese ungewöhnliche und auch gefährliche Ausweichroute abseits der offiziellen Straßenverbindungen von Tirol nach Deutschland deswegen nutzte?

Radler kraxelt auf Innbrücke - das sagt die Polizei

Der Bundespolizei war der Vorfall jedenfalls bis dato nicht bekannt, wie ein Sprecher auf AZ-Nachfrage mitteilte. Man warne "eindringlich davor, solche lebensgefährlichen Wege zu nehmen". Es liege aber "aus grenzpolizeilicher Sicht kein Verstoß gegen ausländerrechtliche Vorschriften vor. Natürlich müssen die Verpflichtungen aus der Corona-Einreise-Verordnung genauso eingehalten werden." Ob der Vorfall für den Mann dennoch Konsequenzen hat, ist noch nicht klar.  "Die örtliche zuständige Bundespolizeiinspektion ist aber über den Vorfall informiert und hat dies auch an andere Behörden weitergeleitet", so der Sprecher weiter.

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