Kurier öffnet 100 Pakete und verkauft Ware: Haftstrafe

Aschaffenburg (dpa/lby) - Weil ein Kurierfahrer die ihm anvertrauten Pakete geöffnet und die Waren illegal weiterverkauft hat, muss er nun ins Gefängnis. Das Amtsgericht Aschaffenburg verurteilte den 35 Jahre alten Mann am Montag wegen Diebstahls in 100 Fällen, Betrugs in 666 Fällen und versuchten Betrugs in 101 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft.
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild
dpa Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild

Aschaffenburg (dpa/lby) - Weil ein Kurierfahrer die ihm anvertrauten Pakete geöffnet und die Waren illegal weiterverkauft hat, muss er nun ins Gefängnis. Das Amtsgericht Aschaffenburg verurteilte den 35 Jahre alten Mann am Montag wegen Diebstahls in 100 Fällen, Betrugs in 666 Fällen und versuchten Betrugs in 101 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft. Eine Komplizin erhielt wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten Haft.

Der Kurierfahrer hatte nach Überzeugung des Gerichts im Rhein-Main-Gebiet mindestens 100 Pakete geöffnet und Waren im Wert von mehr als 90 000 Euro gestohlen. Das Diebesgut - darunter Kleidung, Werkzeuge, Sportartikel, Haushaltswaren, Elektroartikel, Kosmetik und IT-Zubehör - verkaufte der Mann im Internet. So soll der in Mömlingen (Landkreis Miltenberg) wohnende Verdächtige zwischen Anfang 2017 und Oktober 2019 mehr als 33 000 Euro verdient haben.

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