Kulturschaffende setzen mit Erklärung Zeichen für Toleranz

Nürnberg (dpa/lby) - Zahlreiche Kulturschaffende und Einrichtungen haben sich in einer bayerischen Erklärung "Der Vielen" für mehr Toleranz und eine offene Gesellschaft zusammengeschlossen. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung seien Teil der alltäglichen Erfahrungen, teilten die Initiatoren am Freitag in Nürnberg mit.
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„Die Vielen" steht auf einer glänzenden Fahne. Foto: Christoph Soeder/Archiv
dpa „Die Vielen" steht auf einer glänzenden Fahne. Foto: Christoph Soeder/Archiv

Nürnberg (dpa/lby) - Zahlreiche Kulturschaffende und Einrichtungen haben sich in einer bayerischen Erklärung "Der Vielen" für mehr Toleranz und eine offene Gesellschaft zusammengeschlossen. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung seien Teil der alltäglichen Erfahrungen, teilten die Initiatoren am Freitag in Nürnberg mit. Verächtlicher Umgang etwa mit hilfsbedürftigen Menschen auf der Flucht und Künstlern, die das Phänomen ihrer Zeit aufzeigen wollten, könne nicht geduldet werden.

310 Einrichtungen und freie Künstler aus ganz Bayern schlossen sich der Erklärung an - darunter etwa die Münchner Kammerspiele mit ihrem Intendanten Matthias Lilienthal, Nürnbergs Staatsintendant Jens-Daniel Herzog sowie das Staatstheater Augsburg. Die bundesweite Initiative "Die Vielen" war vergangenen November gestartet mit Erklärungen aus Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen.

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