Kuka rechnet weiterhin mit schwierigem Geschäft

Der Roboterhersteller Kuka bleibt auch nach dem dritten Quartal für das Geschäftsjahr 2019 vorsichtig. "Die anhaltend schwache globale Konjunktur sowie handelspolitische Unsicherheiten führen dazu, dass sich Kunden mit Investitionen zurückhalten", berichtete das Augsburger Unternehmen am Donnerstag.
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Das Logo des Roboterbauers am Hauptsitz des Unternehmens. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
dpa Das Logo des Roboterbauers am Hauptsitz des Unternehmens. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Augsburg - Der Roboterhersteller Kuka bleibt auch nach dem dritten Quartal für das Geschäftsjahr 2019 vorsichtig. "Die anhaltend schwache globale Konjunktur sowie handelspolitische Unsicherheiten führen dazu, dass sich Kunden mit Investitionen zurückhalten", berichtete das Augsburger Unternehmen am Donnerstag. Dies und die Restrukturierung eines Geschäftsbereiches werde voraussichtlich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im letzten Quartal des Jahres belasten.

Die Kuka AG hatte deswegen bereits im September das Jahresziel auf einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro reduziert. Dies entspricht etwa dem Umsatz von 2018, die Kuka ursprünglich um etwa 100 Millionen Euro verbessern wollte.

In den ersten neun Monaten 2019 verbuchte Kuka einen Rückgang bei den neuen Aufträgen um 6,8 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro, der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Ergebnis nach Steuern von 62,4 Millionen (minus 15 Prozent). Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres ein Sparprogramm gestartet, um bis 2021 rund 300 Millionen Euro einzusparen, am Unternehmenssitz in Augsburg sollten dafür 350 von 4000 Stellen gestrichen werden.

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