Künftig Hybridzüge zwischen München und Hof gefordert

Auf der Bahnstrecke zwischen München und Hof soll künftig der Wechsel zwischen E- und Dieselloks in Regensburg entfallen. Die Lösung für die lediglich teil-elektrifizierte Strecke: Hybridfahrzeuge.
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Für die Bahnstrecke München - Regensburg - Hof wird ein neuer Betreiber für die Zeitspanne 2028 bis 2043 gesucht. Aktuell wird die Strecke von der DB Regio bedient. (Symbolbild)
Für die Bahnstrecke München - Regensburg - Hof wird ein neuer Betreiber für die Zeitspanne 2028 bis 2043 gesucht. Aktuell wird die Strecke von der DB Regio bedient. (Symbolbild) © Daniel Vogl/dpa
München

In einem zweiten Anlauf soll ein Betreiber für die Bahnlinie München - Regensburg - Hof gefunden werden. Ein erstes Ausschreibungsverfahren war laut Bayerischer Eisenbahngesellschaft (BEG) mangels wirtschaftlich akzeptabler Angebote gescheitert.

Ausgeschrieben ist der Streckenbetrieb für den Zeitraum 2028 bis 2043. Auf der Strecke sollen spätestens ab Ende 2030 Hybridzüge zum Einsatz kommen, um auf die bisher notwendigen Wechsel zwischen Loks mit Diesel- und Elektroantrieb in Regensburg verzichten zu können. In den ersten beiden Jahren sei der Wechsel laut Ausschreibung weiterhin zulässig, sagte ein BEG-Sprecher.

Der Abschnitt München - Regensburg ist bereits elektrifiziert, der Abschnitt Regensburg - Hof dagegen nicht. Die komplette Elektrifizierung der Strecke werde noch viele Jahre dauern, hieß es. Aktuell wird die Regionalexpresslinie RE 2 München – Hof von der DB Regio betrieben. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Schienenpersonennahverkehr.

Weiteres Ziel: Mehr Sitzplatzkapazität

"Wir wollen auf dieser wichtigen Verbindung über vier bayerische Regierungsbezirke hinweg ein deutlich zuverlässigeres Angebot für die Fahrgäste schaffen", sagte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU). Der RE 2 habe insbesondere wegen der dort eingesetzten relativ alten Lokomotiven zu den Schlusslichtern bei der Betriebsqualität im bayerischen Streckennetz gezählt. Durch den Wegfall der Rangiertätigkeiten im Regensburger Hauptbahnhof ab 2030 soll dieser entlastet werden.

Das Fahrplankonzept mit Zügen im Zweistundentakt soll bestehen bleiben. Die BEG fordert mindestens dieselbe Sitzplatzkapazität wie heute. Unternehmen, die eine noch höhere Sitzplatzkapazitäten anbieten, sollen demnach einen Wertungsbonus bei der Vergabeentscheidung erhalten.

Angebote können bis ins dritte Quartal 2026 abgegeben werden. Die Erteilung des Zuschlags ist nach BEG-Angaben für Ende 2026 vorgesehen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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