Kriminaltechnik: Forschung hinter verschlossenen Türen

München (dpa/lby) - Immer mehr Tatortspuren landen auf den Labortischen des Bayerischen Landeskriminalamts in München. Obwohl am Kriminaltechnischen Institut (KTI) viele Untersuchungen sehr routiniert ablaufen, gibt es neue Herausforderungen, mit denen sich die Wissenschaftler beschäftigen müssen.
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Eine Mitarbeiterin im DNA-Labor des Bayerischen LKA bereitet eine DNA-Probe für die Analyse vor. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Eine Mitarbeiterin im DNA-Labor des Bayerischen LKA bereitet eine DNA-Probe für die Analyse vor. Foto: Sven Hoppe/dpa

München (dpa/lby) - Immer mehr Tatortspuren landen auf den Labortischen des Bayerischen Landeskriminalamts in München. Obwohl am Kriminaltechnischen Institut (KTI) viele Untersuchungen sehr routiniert ablaufen, gibt es neue Herausforderungen, mit denen sich die Wissenschaftler beschäftigen müssen. Dazu gehört auch die Forschung - beispielsweise im Bereich der DNA-Analyse.

Das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) erlaubt es der Kriminaltechnik, geografische Herkunft, Augen- und Haarfarbe eines Täters zu rekonstruieren - ohne ihn jemals gesehen zu haben. Dafür dürfen die Wissenschaftler seit eineinhalb Jahren auch die Erbinformation der DNA auslesen.

Den Chemikern am Landeskriminalamt bereitet derweil die Verbreitung der sogenannten neuen psychoaktiven Stoffe (NpS) Kopfschmerzen, die in Laboren in Asien chemisch hergestellt, in Europa auf harmlose Pflanzen aufgetragen und teilweise legal verkauft werden. Seit 2007 wurde der Markt mit Hunderten Stoffen geflutet. Am KTI müssen immer neue Moleküle identifiziert und katalogisiert werden.

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