Kreisjäger-Chef rät nach möglicher Puma-Sichtung zu Ruhe

Ein wildes Tier sorgt für Aufregung: Mit Hubschrauber und Drohnen sucht die Polizei nach der mutmaßlichen Raubkatze. Der Vorsitzende der Jägerschaft in der Region schätzt die Lage ein.
dpa |
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Die mutmaßliche Raubkatze wurde laut Landratsamt im Notzingermoos in der Nähe des Münchner Flughafens gesehen.
Die mutmaßliche Raubkatze wurde laut Landratsamt im Notzingermoos in der Nähe des Münchner Flughafens gesehen. © Peter Kneffel/dpa
Oberding

Nach der möglichen Sichtung eines freilaufenden Pumas in der Nähe des Münchner Flughafens rät der Vorsitzende der Kreisjägerschaft zur Ruhe. "Bitte nicht aktiv nach dem Tier suchen und stattdessen die Behörden ihre Arbeit machen lassen", sagte Thomas Schreder der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. "Nachts würde ich das Gebiet auch für Spaziergänge erst mal eher meiden. Hunde sollte man auch tagsüber nicht frei laufen lassen."

Panik sei sicher nicht angebracht, betonte Schreder. "Aber wenn es ein Puma sein sollte, ist das eben auch kein ungefährliches Tier." Wer seinen Hund ohne Leine in dem Gebiet bei Oberding (Landkreis Erding) laufen lasse, provoziere möglicherweise "das, was wir nicht wollen - einen Konflikt". Nach seiner Einschätzung mit Blick auf die Aufnahmen des fraglichen Tiers handle es sich auch nicht um eine heimische Großkatze.

Nach der Sichtung bereitete die Polizei am Mittwochnachmittag eine größere Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen im Notzingermoos vor. Das Gebiet solle so von oben abgesucht werden, zudem seien Streifenwagen unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. "Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen", sagte sie. 

Mehrere Jäger im Landkreis könnten auch mit Wärmebild-Drohnen bei der Suche unterstützen, sagte Schreder. Bisher seien die Behörden diesbezüglich aber nicht auf die Jäger zugekommen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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