Kreise: Schusswaffe stammte möglicherweise aus 3D-Drucker

Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Es werden aber auch immer neue Details und Hintergründe bekannt - auch zur Waffe.
dpa |
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Nach der Amoktat in Schongau werden immer neue Details bekannt.
Nach der Amoktat in Schongau werden immer neue Details bekannt. © Jason Tschepljakow/dpa
Schongau

Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau werden immer weitere Details bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe, mit der der mutmaßliche Täter einen Schuss abgab und die dann versagte, um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt. Demnach gab der 16-Jährige an, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben.

Tatsächlich hätten die Ermittler eine eher geringe Zahl an Patronen sichergestellt, hieß es weiter. Die Waffe wurde nach dpa-Informationen bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof im Umfeld des Tatorts deponiert habe. Er habe Polizeibeamte nach seiner Festnahme selbst darauf hingewiesen.

Bei dem Messer, mit dem der mutmaßliche Täter zwei Schülerinnen schwer verletzte, soll es sich jedenfalls um kein Haushaltsmesser handeln.

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