"Krasse" Schlussphase: 1860 München gewinnt endlich wieder

Die Schlussphase bei den "Löwen" hat es in sich. Die Fans bekommen einen Platzverweis und fünf Tore geboten. Zum Ende einer turbulenten Woche beenden die Münchner ihre Sieglos-Serie.
dpa |
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Die "Löwen" sind nach sechs Spielen wieder siegreich. (Archivbild)
Die "Löwen" sind nach sechs Spielen wieder siegreich. (Archivbild) © Christoph Reichwein/dpa
München

Markus Kauczinski fand es am Ende einfach nur krass. "Das ist am Saisonende so, das kann in der ersten Halbzeit 5:5 stehen", meinte der Trainer des TSV 1860 München nach dem wilden 3:2 (0:0) in der 3. Fußball-Liga gegen den SSV Ulm.

In der ersten Halbzeit zeichneten sich noch die beiden Torhüter aus: Thomas Dähne bei den Münchnern und Christian Ortag bei den Ulmern. Dann aber bekamen die 15.000 Fans im Grünwalder Stadion sogar fünf Tore zu sehen. "Aufgrund der zweiten Halbzeit waren wir einfach kaltschnäuziger, haben unsere Chancen besser genutzt und dann auch verdient gewonnen", meinte Kauczinski bei MagentaSport.

Kauczinski: "Tim hat das einfach drauf"

Nach sechs sieglosen Spielen nacheinander erkämpften sich die "Löwen" am 35. Spieltag endlich mal wieder einen Dreier. "Insgesamt haben wir gezeigt, dass wir heute gewinnen wollen, auch um für unsere Fans nochmal ein gutes Spiel zu machen", sagte Kauczinski nach einer turbulenten Woche, in der unter anderem das Vertragsende mit Kapitän Jesper Verlaat bestätigt wurde.

Tim Danhof brachte die "Löwen" in der 74. Minute mit einem direkten Freistoß in Führung. "Er hat das geil gemacht, Tim hat das einfach drauf", lobte ihn Trainer Kauczinski. Mit seinem 15. Saisontor machte Sigurd Haugen (77.) nach einer Vorlage des eingewechselten Florian Niederlechner den Doppelschlag perfekt. Anschließend spielten die Münchner nach Gelb-Rot gegen Niko Vukancic (80.) sogar in Überzahl.

Die "Löwen" machen es spannend

Niederlechner (85.) erzielte mit einem coolen Heber, seinem dritten Saisontor, den dritten Münchner Treffer an diesem unterhaltsamen Fußball-Nachmittag. "Geil gemacht", fand Kauczinski auch diesen Treffer nach dem Schlusspfiff. 

Die dezimierten Ulmer schafften durch Elias Löder (83.) und Evan Brown (90.+3) aber noch zweimal den Anschluss. Es wurde unnötig spannend. "Hinten raus sind wir froh, dass wir es bis auf die letzten paar Minuten echt souverän in der zweiten Halbzeit runtergespielt haben", meinte Danhof.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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