Kramp-Karrenbauer: Vom Abzug betroffenen Ländern helfen

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den vom US-Truppenabzug betroffenen Bundesländern Unterstützung in Aussicht gestellt. "Was die bedauerlichen Abzugspläne der US-Truppen angeht, werde ich zu Beginn der Sitzungsperiode nach dem Sommer die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder einladen, um zu besprechen wie die Bundeswehr die betroffenen Regionen unterstützen kann", teilte die CDU-Politikerin am Freitagmorgen in Berlin mit.
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Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild
dpa Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Berlin - Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den vom US-Truppenabzug betroffenen Bundesländern Unterstützung in Aussicht gestellt. "Was die bedauerlichen Abzugspläne der US-Truppen angeht, werde ich zu Beginn der Sitzungsperiode nach dem Sommer die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder einladen, um zu besprechen wie die Bundeswehr die betroffenen Regionen unterstützen kann", teilte die CDU-Politikerin am Freitagmorgen in Berlin mit.

Kramp-Karrenbauer betonte zugleich, sie wolle sich dafür einsetzen, dass Europa bei der Gewährleistung seiner Sicherheit selbst mehr tut. "Zur Wahrheit gehört, dass gutes Leben in Deutschland und Europa immer mehr auch davon abhängt, wie wir selbst für unsere Sicherheit sorgen. Ich möchte, dass wir bei der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik endlich schneller vorankommen und die deutsche Ratspräsidentschaft dafür nutzen."

Die USA wollen rund ein Drittel ihrer 36 000 Soldaten in Deutschland abziehen. Von den US-Plänen sind bisher drei Standorte in drei Bundesländern betroffen: Das bayerische Vilseck am Truppenübungsplatz Grafenwöhr, der Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Spangdahlem und die beiden Kommandozentralen für Europa und Afrika in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart.

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