Kommentar

Kommunikation in Pannen-Zeiten: Appetitlicher Verkauf

Das sagt AZ-Politik-Vize Clemens Hagen über die Personalien im bayerischen Gesundheitsministerium.
| Clemens Hagen
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Markus Söder kann Melanie Huml als Gesundheitsministerin nicht entlassen – auch, wenn er es vielleicht gerne möchte. Sollte der bayerische Ministerpräsident tatsächlich Kanzlerkandidat der Union werden, würde ihm vor allem die weibliche Wählerschaft diese Grausamkeit mitten in den Corona-Wirren kaum verzeihen.

Was also tun? Söder bekämpft das Problem mit immer neuem Personal. Solchem, das sich in der Medienwelt so gut auskennt, dass es zu einem weiteren Kommunikationsfiasko – denn auch ein solches war die Pannenserie bei den Testungen – mutmaßlich nicht mehr kommen kann.

Nach Polizeisprecher da Gloria Martins zieht mit Klaus Holetschek ein Experte für Medienrecht ins Gesundheitsministerium. Damit dürfte aber nur eines sichergestellt sein: Die nächste Panne wird der Öffentlichkeit appetitlicher verkauft werden als die letzte.

Lesen Sie hier: Die Test-Pannen müssen eine einmalige Blöße bleiben

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