Kombinierer-Trainer: "Zuckerbrot und Peitsche" das Optimale

Der neue Skisprungtrainer der deutschen Nordischen Kombinierer, Heinz Kuttin, arbeitet mit seinen Sportlern derzeit vor allem an Grundlagen. "Wir haben festgestellt, dass viele Basissachen nicht mehr up to date waren", sagte der 49 Jahre alte Nachfolger von Ronny Ackermann auf dem Posten.
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Der Skisprungtrainer Heinz Kuttin. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa/Archivbild
dpa Der Skisprungtrainer Heinz Kuttin. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa/Archivbild

Taufkirchen - Der neue Skisprungtrainer der deutschen Nordischen Kombinierer, Heinz Kuttin, arbeitet mit seinen Sportlern derzeit vor allem an Grundlagen. "Wir haben festgestellt, dass viele Basissachen nicht mehr up to date waren", sagte der 49 Jahre alte Nachfolger von Ronny Ackermann auf dem Posten. "Wenn du ein routinierter Sportler bist, wird es jedes Jahr immer schwieriger. Du musst noch konsequenter arbeiten, du musst noch härter an dir arbeiten, weil der Körper einfach immer älter wird und die Erfahrung größer wird", sagte der Österreicher der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Taufkirchen bei München.

Beim Skispringen kamen die deutschen Kombinierer in der vergangenen Saison häufig nicht an die starken Norweger und Österreicher heran. Kuttin betonte, dass er vor allem bei der "Basisarbeit" nicht locker lassen werde. "Ich bin ein Fan davon, den Sprung eher laufen zu lassen und viel Freiheit zu geben", sagte er. "Aber im Basistraining, das heißt im Trockentraining, bei den Imitationen, im Krafttraining, beim Koordinationstraining, da muss ich voll fokussiert sein."

Der frühere Skispringer beschrieb sich selbst als eher lockeren Typ, der viel aus dem Bauch heraus entscheide. "Zuckerbrot und Peitsche ist eigentlich immer das Optimale", sagte er lachend.

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