Kollegen zu Kompanys Ausfall: Ruf nach "Coaching-Hygiene"

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany gibt es vorsichtige Entwarnung. Der Bayern-Coach ist stabil. Währenddessen gibt es aus der Bundesliga viele gute Wünsche - und nachdenkliche Worte.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Bayern-Trainer Vincent Kompany wurde nach seinem Zusammenbruch in eine Klinik eingeliefert. (Archivbild)
Bayern-Trainer Vincent Kompany wurde nach seinem Zusammenbruch in eine Klinik eingeliefert. (Archivbild) © Tom Weller/dpa
München

Der Zusammenbruch von Bayern-Trainer Vincent Kompany beschäftigt die Bundesliga. In den Stadien richten an diesem Spieltags-Wochenende viele Trainerkollegen Genesungswünsche an den 40-Jährigen aus, der nach Angaben von Bayerns Sport-Vorstand Max Eberl noch einige Tage im Krankenhaus bleiben und sich danach in Ruhe erholen soll. Einige Bundesliga-Trainer wählen mit Blick auf die Belastung in ihrem Job nachdenkliche Worte. Ein Überblick.

Miron Muslic (FC Schalke 04): "Ich kenne das. Der Tag ist manchmal sehr, sehr lang. Unser Job ist sehr fordernd. Deswegen ist eine - so sagen wir es in Österreich - "Coaching-Hygiene" sehr wichtig. Ich wünsche Vincent nur das Allerbeste. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm und wir sehen ihn bald wieder an der Seitenlinie."

Niko Kovac (Borussia Dortmund): "Wichtig ist in dieser Phase, ihm Ruhe zu geben. Er braucht die Zeit. Wir wissen alle, wie anstrengend so ein Trainerjob ist."

Daniel Thioune (Werder Bremen): "Ich habe vor dem Spiel einen Augenblick in der Kabine genutzt, um ihm eine Nachricht zu schicken. Ich habe nach dem Abpfiff gesehen, dass er mir auch schon geantwortet hat. Das zeigt, dass es ihm wahrscheinlich schon besser geht. Von meiner Seite auch die besten Wünsche. Wir sind so oft Kontrahenten, aber halten als Trainerkollegen auch zusammen und wissen, dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist."

Martin Demichelis (RB Leipzig): "Wir als Trainer denken 24 Stunden darüber nach, was wir verbessern können. Wahrscheinlich arbeitet unser Kopf viel zu viel. Er ist auch ein harter Hund und hat eine brutale Persönlichkeit und viel Leidenschaft. Ich wünsche ihm Ruhe und gute Besserung."

Urs Fischer (FSV Mainz 05): "Natürlich nimmt man das wahr. Das ist nicht schön, aber Teil des Lebens. An dieser Stelle gute Besserung und liebe Grüße an Vincent. Ich hoffe, er kommt so schnell wie möglich zurück."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.