Koenig & Bauer will nach Gewinnrückgang Kosten senken

Der Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer will nach einem schwachen Jahr die Kosten senken. Bis 2024 sollen die Kosten um mehr als 70 Millionen Euro niedriger liegen, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Würzburg mitteilte.
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Das Logo des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer am Hauptsitz des Konzerns. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
dpa Das Logo des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer am Hauptsitz des Konzerns. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Würzburg - Der Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer will nach einem schwachen Jahr die Kosten senken. Bis 2024 sollen die Kosten um mehr als 70 Millionen Euro niedriger liegen, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Würzburg mitteilte. Sinken sollen vor allem die Herstellungskosten im Neumaschinengeschäft, dazu gehörten Einsparungen im Einkauf sowie weitere Maßnahmen. Für das Programm veranschlagt Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann Einmalkosten von 30 bis 40 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr schrumpfte der Umsatz um 0,6 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinnrückgang um 40 Prozent auf 38,4 Millionen Euro. Die Dividende soll wegen der Unsicherheiten um die Coronakrise ausgesetzt werden. Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres seien vollkommen offen, hieß es.

Bereits im Dezember hatte das Management die Prognosen senken müssen, weil erwartete Aufträge nicht kamen und die Kosten stiegen. Zusätzlich kostete die eingeschlagene Wachstumsoffensive für die kommenden Jahre viel Geld. Rivale Heidelberger Druck hat kürzlich ebenfalls einen scharfen Sparkurs eingeschlagen und will 2000 Stellen streichen.

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