Koalition: Weg frei für mehr große Solaranlagen in Bayern

München (dpa/lby) - Die schwarz-orange Koalition setzt bei der Energiegewinnung auf eine deutliche Ausweitung bei Solaranlagen. Das Kabinett beschloss am Dienstag, dass ab 1.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, schaut in die Kamera.
Peter Kneffel/dpa/Archivbild Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, schaut in die Kamera.

München (dpa/lby) - Die schwarz-orange Koalition setzt bei der Energiegewinnung auf eine deutliche Ausweitung bei Solaranlagen. Das Kabinett beschloss am Dienstag, dass ab 1. Juli die jährliche Höchstgrenze für neue Großanlagen auf 200 Anlagen angehoben werden soll. "Das ist ein neuer Meilenstein - Bayern ist Sonnenland", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München.

Seit 2017 können Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten an den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) teilnehmen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Staatsregierung die jährliche Höchstgrenze von anfänglich 30 Projekten auf 70 erhöht. Eine Evaluierung des Wirtschaftsministeriums habe nun gezeigt, dass das Potenzial noch deutlich höher sei.

Ziel sei eine Steigerung der Solarstromproduktion und neuer Schwung für die Energiewende, hieß es weiter. Gemeinsam mit dem Bauministerium werde das Wirtschaftsministerium daher auch zeitnah ein Konzept erarbeiten, ob und unter welchen Bedingungen Photovoltaikanlagen verstärkt auf Neubauten installiert werden können.

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