Knorr-Bremse kauft US-Konkurrenten Lenkungshersteller ab

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse kauft seinem US-Konkurrenten Wabco für 150 Millionen Dollar den Lenkungshersteller Sheppard ab. Das Münchner Unternehmen teilte am Donnerstag mit, durch die Übernahme baue Knorr-Bremse seine internationale Position bei Lenksystemen aus.
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Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild an der Zentrale zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa
dpa Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild an der Zentrale zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa

München - Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse kauft seinem US-Konkurrenten Wabco für 150 Millionen Dollar den Lenkungshersteller Sheppard ab. Das Münchner Unternehmen teilte am Donnerstag mit, durch die Übernahme baue Knorr-Bremse seine internationale Position bei Lenksystemen aus. Vor einem Jahr hatte Knorr-Bremse von Hitachi den Lenkungsbereich für Nutzfahrzeuge übernommen.

Wabco wird gerade von dem württembergischen Autozulieferer ZF Friedrichshafen für 6,2 Milliarden Euro übernommen, muss dafür aber nach Vorgaben der Kartellbehörden Sheppard abgeben. Sheppard ist neben ZF der einzige Hersteller von Lenkungskomponenten für große Nutzfahrzeuge in Nordamerika.

"Für Knorr-Bremse ist die Übernahme von Sheppard ein weiterer wesentlicher Schritt in unserer Strategie, globaler Hersteller von Lenksystemen für Nutzfahrzeuge zu werden", sagte Knorr-Bremse-Vorstand Peter Laier. Die Integration von Lenkung und Bremse könne "erweiterte Funktionen der Fahrerassistenz und des automatisierten Fahrens realisieren" und Kosten sparen.

Knorr-Bremse ist Weltmarktführer für Bremssysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge und hat 2018 einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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