Knorr-Bremse bekommt Krise zu spüren: Weiter keine Prognose

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal zu spüren bekommen. Während der Auftragseingang um rund 16 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro absackte, ging der Umsatz um rund 7 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro zurück, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.
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Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild an der Zentrale des Unternehmens zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild
dpa Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild an der Zentrale des Unternehmens zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

München - Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal zu spüren bekommen. Während der Auftragseingang um rund 16 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro absackte, ging der Umsatz um rund 7 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro zurück, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Das Periodenergebnis lag bei 141,9 Millionen Euro, nach 192,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 13 Prozent auf 290,2 Millionen Euro. Bereits Ende März hatte Knorr-Bremse seine Prognose wegen der Corona-Krise zurückgezogen und war davon ausgegangen, dass Umsatz und Ebitda gegenüber 2019 deutlich fallen dürften. Dies bestätigte der Konzern nun. Eine verlässliche Abschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs sei angesichts der globalen Ausbreitung von Covid-19 weiterhin nicht möglich, hieß es. Besonders für Nordamerika bestehe eine hohe Unsicherheit im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Mit einem Maßnahmenpaket, das unter anderem auch Personalabbau beinhaltet, will das Unternehmen die Folgen der Krise abfedern. Konzernchef Bernd Eulitz verwies darauf, dass Knorr-Bremse mit einer Liquidität von insgesamt zwei Milliarden Euro zum Ende des ersten Quartals 2020 sowie einer Nettoverschuldung nahe Null finanziell auf einem "sehr soliden Fundament" stehe.

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