Kluge vor dem Abflug, aber Pinola soll bleiben

Auch eine Ausleihe von Spiranovic ist angedacht und Duisburg will Vidosic. Perchtold ist in Fürth im Gespräch, aber Neu-Trainer Hecking darf sein Veto einlegen – sagt FCN-Manager Bader
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Kniefall bei der Club-Pleite in Köln und bald mit Schalke auf Höhenflug? Es sieht so aus, als hätte der FCN Peer Kluge schon abgeschrieben.
Wolfgang Zink Kniefall bei der Club-Pleite in Köln und bald mit Schalke auf Höhenflug? Es sieht so aus, als hätte der FCN Peer Kluge schon abgeschrieben.

Auch eine Ausleihe von Spiranovic ist angedacht und Duisburg will Vidosic. Perchtold ist in Fürth im Gespräch, aber Neu-Trainer Hecking darf sein Veto einlegen – sagt FCN-Manager Bader

NÜRNBERG Von wegen stade Zeit! Beim Club geht es Schlag auf Schlag. Nachdem am Montag Michael Oenning als FCN-Trainer entlassen wurde, konnte der Club bereits gestern mit Dieter Hecking (siehe S. 13.) seinen Nachfolger präsentieren. Und der darf sich voll in die Arbeit stürzen. Denn die Zeit ist kurz, um die verunsicherte Mannschaft wieder auf Kurs zubringen.

Hecking: "Wir haben nichts zu verschenken"

Der 45-Jährige hat bereits die Problemzone beim Club ausgemacht. „Wir haben im Kader ein hohes Angebot an offensiven Spielern, hinten ist es nicht ganz so groß.“ Dumm nur, dass ihm mit Abräumer Peer Kluge nun ein wichtiger Baustein bei der Mission Klassenerhalt herauszubrechen droht. „Es ist doch schön, dass Spieler des Tabellenvorletzten so interessant sind, dass sich auch andere Verein dafür interessieren“, nimmt Hecking Schalkes heftiges Werben um den Mittelfeld-Derwisch mit Humor, betont aber auch: „Es ist sehr wichtig, Stammspieler zu halten.“

Allerdings nicht um jeden Preis. Hecking: „Es bringt ja nichts, wenn der Spieler sich nicht mehr mit seinen Aufgaben identifiziert und schon in blau durch den Kohlenpott rennt.“ In jedem Fall sollte sich Schalkes Trainer-Manager Felix Magath auf zähe Verhandlungen einstellen, denn: „Die Schalker müssen nicht glauben, dass wir in Nürnberg etwas zu verschenken haben.“

"Viele Kompromisse gibt es nicht"

Gar kein Thema ist ein Wechsel von Javier Pinola zum 1. FC Köln. „Wir werden Pino auf keinen Fall abgeben“, betont Manager Martin Bader, „im Gegenteil, wir haben uns erst am Samstag vor dem Spiel in Köln unterhalten, ob wir den Vertrag nicht in Kürze verlängern.“ In Kürze wäre wohl nach Pinos verspäteter Rückkehr aus Argentinien, wo er bei seiner Frau und seinem neugeborenen Sohn Juan Ignacio weilt. Anders als seine Kollegen, die bereits zum vorgezogenen Trainingsstart am 28. Dezember (15 Uhr) wieder antreten müssen, darf Pino einige Tage länger frei machen. „Er ist ein Sonderfall, da drücke ich ein Auge zu“, sagt Hecking, stellt aber klar: „Viele Kompromisse gibt’s nicht.“

In Sachen Transfers wird er einige machen müssen. Denn um die von Präsident Franz Schäfer geforderten „zwei bis drei Verstärkungen“ zu realisieren, muss ausgemistet werden. So ist laut Bader im Fall von Matthew Spiranovic, der bis 6. Januar mit der australischen Nationalmannschaft unterwegs ist, „eine Ausleihe angedacht.“ Das gleiche Schicksal könnte seinen Socceroo-Kumpel Dario Vidosic treffen, den angeblich der MSV Duisburg auf dem Zettel hat.

Kleblatt-Boss Hack: "Perchtold wurde uns angeboten"

Nicht einmal umziehen müsste Peter Perchtold, wenn der Wechsel nach Fürth klappen würde. In der AZ hatte SpVgg-Präsident Helmut Hack kürzlich bestätigt: „Peter wurde uns angeboten, aber noch ist nichts entschieden.“

Also abwarten. Denn in allen Fällen hatte FCN-Manager Martin Bader seinem neuen Übungsleiter ein grundsätzliches Veto-Recht eingeräumt. Krischan Kaufmann, MaC

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