Klinikum Fürth: Zurück zur Normalität nach Hackerangriff

Fürth (dpa/lby) - Das Klinikum Fürth arbeitet nach einem folgenreichen Hackerangriff auf seine Computersysteme wieder weitgehend normal. Es könnten wieder Notfälle versorgt werden, auch planbare Operationen würden wieder terminiert und ausgeführt, sagte ein Sprecher am Montag.
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Ein Netzwerkkabelstecker leuchtet in einer Netzwerkzentrale rot. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild
dpa Ein Netzwerkkabelstecker leuchtet in einer Netzwerkzentrale rot. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Fürth (dpa/lby) - Das Klinikum Fürth arbeitet nach einem folgenreichen Hackerangriff auf seine Computersysteme wieder weitgehend normal. Es könnten wieder Notfälle versorgt werden, auch planbare Operationen würden wieder terminiert und ausgeführt, sagte ein Sprecher am Montag.

"Es ist definitiv nicht schlimmer geworden", betonte er. Es gebe jedoch weiterhin Einschränkungen etwa im E-Mail-Verkehr und bei der internen Kommunikation. "Wir vermuten kriminelle Energie hinter dem Virenangriff", sagte der Kliniksprecher.

Das Klinikum hatte von Freitag an vorübergehend keine neuen Patienten mehr aufnehmen können und musste Operationen verschieben, nachdem es zu einem Hackerangriff auf das IT-System des Krankenhauses gekommen war. Das Klinikum Fürth behandelt jährlich rund 100 000 Patienten, davon 42 000 stationär.

Ein ähnlicher Fall hatte in Bayern zuletzt in Fürstenfeldbruck für Aufsehen gesorgt. Ein Computervirus hatte das Kreisklinikum bei München im November 2018 für etwa eine Woche lahmgelegt. Mit digital erfassten Patientenakten, OP-Robotern und per Wlan übertragenen Daten von Herzschrittmachern und Insulinpumpen sind IT-Systeme in Krankenhäusern bei Cyber-Attacken besonders anfällig.

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