Kirchenasyl: Flüchtlinge besetzen Dom!

Hilfesuchende mit nur wenig Aussicht auf Bleiberecht besetzen am Dienstag den Regensburger Dom. Wie das Bistum reagiert hat.
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Mit Kinderwagen und Transparenten: die Roma-Familien im Dom.
Bettina Dostal Mit Kinderwagen und Transparenten: die Roma-Familien im Dom.

Regensburg - Etwa 40 Menschen – alles Roma-Familien aus dem Balkan – sind Dienstagmittag in den Dom Sankt Peter in Regensburg eingezogen, um dort mit Transparenten und Kinderwagen für ein Bleiberecht in Deutschland und gegen ihre Abschiebung zu demonstrieren.

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In einer Stellungnahme, die auch vom Bayerischen Flüchtlingsrat ausgesteuert worden ist, teilen sie mit, dass sie sich dafür einsetzen wollen, dass weder Serbien noch Mazedonien, Bosnien, Kosovo, Albanien und Montenegro weiter als sichere Herkunftsländer anerkannt werden. Denn in diesen Ländern erwarte sie Verfolgung, Rassismus und Ausschluss.

Außerdem sprechen sie davon, dass Balkanflüchtlinge „kaserniert in Sonderlagern“ auf die Bearbeitung ihrer Schutzgesuche warten müssten. Das Bistum Regensburg kündigte daraufhin an, dass es sich um humanitäre Hilfe und die Versorgung der Menschen im Dom kümmern werde – vor allem um die Kinder. „Die Menschen erbitten Kirchenasyl. (...) Die dahinter stehende politische Frage ist von den politisch Verantwortlichen auf den entsprechenden Ebenen zu klären“, heißt es wörtlich in der Erklärung des Bistums Regensburg.

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