Kirche entwickelt pandemiegerechten Weihwasserspender

Uhldingen-Mühlhofen (dpa/lsw) - Die Corona-Pandemie hat die Verantwortlichen der Basilika Birnau am Bodensee auf eine ungewöhnliche Idee gebracht: Die barocke Wallfahrtskirche in Uhldingen-Mühlhofen bietet ihren Besuchern einen fast kontaktlosen Weihwasserspender. "Eine Gottesdienstbesucherin kam beim Blick auf den Desinfektionsspender auf die Idee und wir setzten diese um", sagte eine Sprecherin der Basilika am Mittwoch.
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Ein Spender mit Weihwasser steht in der Wallfahrtskirche Basilika Birnau. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
dpa Ein Spender mit Weihwasser steht in der Wallfahrtskirche Basilika Birnau. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Uhldingen-Mühlhofen (dpa/lsw) - Die Corona-Pandemie hat die Verantwortlichen der Basilika Birnau am Bodensee auf eine ungewöhnliche Idee gebracht: Die barocke Wallfahrtskirche in Uhldingen-Mühlhofen bietet ihren Besuchern einen fast kontaktlosen Weihwasserspender. "Eine Gottesdienstbesucherin kam beim Blick auf den Desinfektionsspender auf die Idee und wir setzten diese um", sagte eine Sprecherin der Basilika am Mittwoch. "Not macht erfinderisch."

Der Apparat funktioniere genau wie der ursprüngliche Desinfektionsspender: Das Weihwasser komme heraus, wenn man mit dem Ellbogen auf den Bogen drücke. Die Weihwasserbecken waren wegen der Ansteckungsgefahr in der Corona-Krise nicht benutzbar.

Inzwischen gebe es solche Weihwasserspender aber auch zu kaufen, sagte die Sprecherin weiter. So stellt beispielsweise die Firma Foottec in der bayerischen Oberpfalz Spender her. Sie rüstete dafür eines ihrer Produkte um: kontaktlose Senf- und Ketchup-Spender für Imbissbuden. Nach Angaben einer Firmensprecherin haben mittlerweile rund 25 Kirchen deutschlandweit einen Weihwasserspender. Ein Exemplar sei auch nach Schweden geliefert worden.

Der Spender soll demnächst auch der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt werden. Foottec-Gründer Tobias Sturm ist sich sicher, dass der berührungslose Spender Zukunft hat, auch nach Corona. "Das wird bleiben. Gerade zur Weihnachtszeit sind alle verschnupft und langen dann in das Weihwasserbecken rein", sagte er.

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