Kippen statt Kekse – Zoll findet 30.000 Schmuggelzigaretten

Bei der Kontrolle eines Kleintransporters entdeckt der Zoll Kekspackungen. Kekse sind da allerdings nicht drin.
dpa |
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30.000 unverzollte Zigaretten stellten die Zöllner sicher. (Symbolbild)
30.000 unverzollte Zigaretten stellten die Zöllner sicher. (Symbolbild) © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Landshut

Beamte des Zolls haben bei der Kontrolle eines bulgarischen Kleintransporters 30.000 Schmuggelzigaretten beschlagnahmt. Wie das Hauptzollamt in Landshut mitteilte, waren sie in Kekspackungen versteckt.

Die Zöllner hatten das Fahrzeug auf der Autobahn 3 nahe dem niederbayerischen Deggendorf kontrolliert. Der Fahrer gab zunächst an, 30 Stangen Zigaretten für sich und seine drei Mitfahrer dabei zu haben. 

Bei der anschließenden Kontrolle der Ladefläche wurden dann aber die Kekspackungen entdeckt, "deren Inhalt nicht dem entsprach, was die Verpackung vermuten ließ", wie es in der Mitteilungen des Hauptzollamtes hieß.

Denn satt Keksen befanden sich darin insgesamt 30.000 unversteuerte Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen. Ziel der Schmuggeltour war den Angaben zufolge Belgien. Der Fahrer habe dann zugegeben, dass die gefundenen Zigaretten ihm gehörten. Sie seien für eine größere Familienfeier bestimmt gewesen.

Gegen den 38-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Den Steuerschaden beziffert das Zollamt auf 6.138 Euro.

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