"King Koni" sagt Servus: Abeltshauser verlässt EHC München

Konrad Abeltshauser hat beim EHC Red Bull München eine Ära geprägt. Nach mehr als zehn Jahren sagt die Identifikationsfigur Servus. Was kommt nun für den Verteidiger?
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Für Konrad Abeltshauser ist Schluss in München. (Archivbild)
Für Konrad Abeltshauser ist Schluss in München. (Archivbild) © Ulrich Gamel/Bildagentur kolbert/dpa
München

Nach mehr als zehn Jahren verlässt Urgestein Konrad Abeltshauser den EHC Red Bull München. Wie der viermalige Meister aus der Deutschen Eishockey Liga mitteilte, werden beiden Seiten zur Saison 2026/27 getrennte Wege gehen. Der gebürtige Bad Tölzer Abeltshauser wechselte im Januar 2016 von den Chicago Wolves aus der American Hockey League in Kanada zu den Münchnern. Der Verteidiger wurde mit seiner bayerischen Lebensart zur Identifikations- und Führungsfigur der Mannschaft.

"Das in Worte zu fassen, was Koni bei uns auf und neben dem Eis geleistet hat, ist praktisch unmöglich. Er war in jeder Situation ein echtes Vorbild für Alt und Jung. Wir können ihm nur Danke sagen für zehn Jahre Ehrlichkeit, Leidenschaft und absolute Hingabe", erklärte Sportchef Christian Winkler.

Abeltshauser feierte mit dem EHC alle vier Meisterschaften

Neben Abeltshauser (33) verlassen nach dem Aus im Playoff-Halbfinale gegen die Adler Mannheim auch Torwart Simon Wolf, die Verteidiger Alberts Smits und Dillon Heatherington sowie die Stürmer Nikolaus Heigl und Vadim Schreiner den Verein. Mit Angreifer Adam Brooks befindet sich der EHC in Gesprächen.

Mit dem Abschied von Abeltshauser, der "Koni" oder später sogar "King Koni" gerufen wurde, geht bei den Münchnern eine Ära zu Ende. Der Verteidiger gewann mit dem Club 2016, 2017, 2018 und 2023 die deutsche Meisterschaft. 2019 stand er im Finale der Champions League.

Hinter Kastner ist "Koni" die Nummer zwei 

Mit 571 DEL- und 63 CHL-Einsätzen weist der langjährige Nationalspieler Abeltshauser hinter Maximilian Kastner die zweitmeisten Pflichtspiele in der Historie der Red Bulls auf. Wo er künftig spielt, wurde nicht bekanntgegeben.

"Irgendwann findet alles mal ein Ende", sagte Abeltshauser in einem Video. "Es war besser, wie ich es mir habe erträumen können. Es waren wunderschöne Jahre. Es sind so viele Freundschaften geschlossen worden, so viele Meisterschaften gefeiert worden. Man kann eigentlich gar nicht alles in Worte fassen, was in der Zeit passiert ist."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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