Kindergeburtstag bei der CSU

Warum erst im Dezember? - fragt der Politik-Vize Clemens Hagen nach der Vorstandssitzung der CSU.
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Clemens Hagen über die Vorstandssitzung der CSU.
Sven Hoppe/dpa, AZ Clemens Hagen über die Vorstandssitzung der CSU.

In den USA haben sie gestern Thanksgiving gefeiert, das Erntedankfest. Zuvor soll 46 Millionen Truthähnen, dem traditionellen Festtagsbraten der Amerikaner, der Hals umgedreht worden sein. Um dieses Gemetzel unter der Geflügelpopulation dieser Erde auszugleichen, hat die CSU gestern einige "Enten", wie Falschmeldungen im Journalisten-Jargon heißen, in die Welt setzen lassen.

Erst verkündeten diverse Medien mit gewöhnlich guten Drähten in die Partei, Markus Söder würde nächster bayerischer Ministerpräsident, Seehofer bliebe Parteichef. Diese Meldungen wurden postwendend von der CSU dementiert. Noch sei gar nichts entschieden. Dann kam das Gerücht auf, der Landesvater selbst würde abends über seine Nachfolge informieren. Aber wieder: Pustekuchen!

Jetzt wollen sie die personelle Neuordnung der CSU Anfang Dezember bekanntgeben. Stellt sich die Frage: Warum erst im Dezember, wenn die Entscheidung pro Söder offensichtlich bereits gefallen ist?

Also während die USA gestern Erntedankfest gefeiert haben, hat die CSU ein anderes Fest begangen: Kindergeburtstag.

Lesen Sie auch: Seehofer-Entscheidung: Doch (noch) kein Showdown bei der CSU

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