Kimmich über Rassismus: Vielleicht Statement als Team

München (dpa/lby) - Joshua Kimmich hat im Kampf gegen Rassismus die Vorbildfunktion und die Strahlkraft des Fußballs betont. Nachdem in der Fußball-Bundesliga Spieler klare Statements zum gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis zuletzt auf dem Feld abgeben hatten, wurde der Nationalspieler und Profi des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München übereinstimmend von britschen Medien zitiert.
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Münchens Joshua Kimmich. Foto: Christof Stache/AFP/Pool/dpa/Archivbild
dpa Münchens Joshua Kimmich. Foto: Christof Stache/AFP/Pool/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Joshua Kimmich hat im Kampf gegen Rassismus die Vorbildfunktion und die Strahlkraft des Fußballs betont. Nachdem in der Fußball-Bundesliga Spieler klare Statements zum gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis zuletzt auf dem Feld abgeben hatten, wurde der Nationalspieler und Profi des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München übereinstimmend von britschen Medien zitiert. "Es ist gut, dass es nicht nur ein Spieler ist. Vielleicht ist es auch eine Option, als Mannschaft etwas zu sagen", sagte Kimmich.

Am vergangenen Wochenende hatten Jadon Sancho und Achraf Hakimi von Borussia Dortmund, Weston McKennie vom FC Schalke 04 und Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach durch verschiedene Aktionen und Gesten ihren Protest zum Ausdruck gebracht. "Wir sind alle eine Welt, wir sind ein Verein, wir sind ein Team", sagte Kimmich. "Es spielt keine Rolle, ob du schwarz oder weiß bist. Wir als Fußballer, so wie Sancho, können sehr viele Menschen erreichen, Vorbild sein und etwas sagen", betonte der 25-Jährige.

Kimmich sagte auch, dass die Spieler des FC Bayern auch schon gesprochen hätten. "Wir müssen vielleicht auch etwas tun, denn wir dürfen so etwas keinen Platz geben."

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