Kiefersfelden: Polizei düst mit verlorenem Fahrgast Reisebus hinterher

Weil sein Bus einfach ohne ihn losgefahren war, meldete sich ein Skitourist bei der Bundespolizei in Kiefersfelden. Die Beamten fuhren mitsamt Unglücksraben dem Bus hinterher - und sorgten am Ende für "Partystimmung".
| AZ/ls
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Kiefersfelden - Für einen Skiurlauber auf dem Weg von Österreich nach Deutschland endete der Urlaub am Samstag beinahe an der kalten Autobahn - doch dank der Bundespolizei an der Grenze bei Kiefersfelden gab es am Ende doch noch ein Happy End.

Der junge Mann meldete sich am späten Samstagabend an der Kontrollstelle Kiefersfelden. Er stand zitternd und ohne Jacke vor den Beamten und erklärte, sein Reisebus sei gerade ohne ihn losgefahren. Sein Gepäck mitsamt Handy sei allerdings mitgenommen worden, deswegen konnte er seine im Bus sitzenden Bekannten auch nicht informieren.

Polizei fährt mit frierendem Urlauber Bus hinterher

Die Beamten handelten prompt: Sie packten den frierenden Skifahrer ins Auto und fuhren dem Bus hinterher. Nach 20 Kilometern schließlich gelang es endlich, den Bus zu stoppen.

Dann die Überraschung: Im Bus hatte man das Fehlen des Mannes gar nicht bemerkt. Umso größer war freilich die Freude des Wiedersehens. Als der junge Mann den Bus betrat, "brach unter dem Mitreisenden Partystimmung aus und es gab Applaus für die Polizisten", schreiben die Beamten in ihrer Mitteilung.

Na dann, frohe Fahrt.

Lesen Sie hier: Verletzter würgt und schlägt Sanitäter im Rettungswagen

 

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