Kernkraftwerk vom Netz - Mitarbeiter suchen defektes Element

Gundremmingen (dpa/lby) - Wegen der Suche nach einem defekten Brennelement muss das Kernkraftwerk in Gundremmingen bis Ende März oder Anfang April vom Netz bleiben. Das Kraftwerk sei für die Suche nach dem beschädigten Element und den Austausch heruntergefahren worden, sagte eine Sprecherin des Atommeilers am Dienstag.
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Die Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen sind ohne den ansonsten typischen Wasserdampf. Foto: Stefan Puchner/dpa
dpa Die Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen sind ohne den ansonsten typischen Wasserdampf. Foto: Stefan Puchner/dpa

Gundremmingen (dpa/lby) - Wegen der Suche nach einem defekten Brennelement muss das Kernkraftwerk in Gundremmingen bis Ende März oder Anfang April vom Netz bleiben. Das Kraftwerk sei für die Suche nach dem beschädigten Element und den Austausch heruntergefahren worden, sagte eine Sprecherin des Atommeilers am Dienstag.

Zuvor war im Betrieb von Block C aufgefallen, dass ein Brennelement beschädigt sein muss. "Das Kraftwerk ist für das Auftreten von Brennelementdefekten ausgelegt", erklärte Sprecherin Christina Kreibich. In Juni soll der schwäbische Meiler dann erneut heruntergefahren werden, dann ist die etwa einen Monat dauernde Jahresrevision geplant.

Der Block B des schwäbischen Kernkraftwerks war Ende 2017 planmäßig nach 33 Jahren vom Netz gegangen. Gundremmingen war der letzte Atom-Doppelstandort mit zwei aktiven Reaktoren in Deutschland. Block C des Kraftwerks im Landkreis Günzburg darf nach dem Atomausstiegsplan noch bis Ende 2021 weiterbetrieben werden.

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