Keine "Kurzschlusshandlungen" in Nürnberg

Die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg wollen nach dem im allerletzten Moment abgewendeten Abstieg aus der 2.
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Thomas Grethlein spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Thomas Grethlein spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Ingolstadt - Die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg wollen nach dem im allerletzten Moment abgewendeten Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga keine voreiligen Zukunftsentscheidungen treffen. "Wir wollen das in Ruhe analysieren. Das wird ein bisschen Zeit brauchen", kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Grethlein nach dem 1:3 im Rückspiel der Relegation am Samstagabend beim Drittligisten FC Ingolstadt an. Das Auswärtstor der Franken von Fabian Schleusener in der sechsten Minute der Nachspielzeit führte nach dem 2:0-Hinspielerfolg doch noch zum Klassenverbleib.

"Man sollte nicht übereilt Kurzschlusshandlungen vollziehen", mahnte Grethlein im BR Fernsehen mit Blick auf die Trainerfrage oder auch die Zukunft des umstrittenen Sportvorstands Robert Palikuca (42).

Interimscoach Michael Wiesinger (47) schloss direkt nach der Partie eine Zukunft auf der Trainerbank "komplett aus". Er will beim "Club" ab sofort wieder als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums fungieren.

Sportvorstand Palikuca war nach dem Bundesliga-Abstieg 2019 für die Zusammenstellung des Kaders verantworlich. Er hatte auch mit den von ihm angestellten Trainern Damir Canadi und Jens Keller kein Glück. Beide mussten gehen, das Ziel Rückkehr in die Bundesliga wurde krass verfehlt. Grethlein hält deswegen nach "einer desaströsen Saison, die haarscharf an der Katastrophe vorbeigeschrammt ist", eine kritische Aufarbeitung der zurückliegenden Spielzeit für absolut unerlässlich.

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