Keine Fußwallfahrt: Anliegen an Gottesmutter per Mail

Altötting/Regensburg (dpa/lby) - Pilger werden in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting gehen. Sie ist wegen der Corona-Krise abgesagt, wie das Bistum Regensburg am Donnerstag mitteilte.
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Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg.
Armin Weigel/dpa/Archivbild Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg.

Altötting/Regensburg (dpa/lby) - Pilger werden in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting gehen. Sie ist wegen der Corona-Krise abgesagt, wie das Bistum Regensburg am Donnerstag mitteilte. Bischof Rudolf Voderholzer werde Anliegen der Gläubigen aber persönlich zur Gottesmutter bringen.

Normalerweise treffen rund 8000 Gläubige bei der dreitägigen und 111 Kilometer langen Fußwallfahrt aufeinander. Das Risiko einer Infektion sei in diesem Jahr zu groß, begründete das Bistum die Absage.

Dennoch wolle die Pilgerleitung die seit Jahren gewachsene Tradition der "Anliegenzettel" fortführen. Gerade jetzt sei es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen an die "Liebe Frau von Altötting" herantragen könnten. Ab dem 27. April können Gläubige ihre Zettel im Regensburger Dom in eine Urne legen - oder sie per E-Mail schicken. Am Pfingstsamstag werde Bischof Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting bringen.

Jährlich kommen Hunderttausende Pilger aus der ganzen Welt in den oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting und beten in der Gnadenkapelle die schwarze Madonna an.

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