Keine Entlassungen bei Wacker nach Einigung auf Sparprogramm

Ein Sparprogramm bei Wacker Chemie sieht weniger Arbeitszeit und Gehalt für alle vor. Der Konzern will so Kündigungen verhindern und sein Sparziel erreichen.
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Wacker Chemie bekommt die Flaute zu spüren. (Archivbild)
Wacker Chemie bekommt die Flaute zu spüren. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
München

Wacker Chemie hat sich mit der Arbeitnehmervertretung auf Details zu dem seit Herbst geplanten Stellenabbau geeinigt. Man habe sich auf einen sozialverträglichen Plan zum Wegfall von rund 1.600 Stellen in Deutschland verständigt, teilte der Chemiekonzern am Freitag mit. 

Der Stellenabbau soll über ein Freiwilligenprogramm mit Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträgen realisiert werden. Zudem wurde für alle Mitarbeiter in Deutschland bis 2028 als "Solidarbeitrag" eine Verringerung von Arbeitszeit und Gehalt um vier Prozent vereinbart. Dadurch sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.

Geplant sei, am weltweit größten Wacker-Standort in Burghausen 1.300 Arbeitsplätze abzubauen, im sächsischen Nünchritz sind es 200 Stellen, am Unternehmenssitz in München 60 Stellen sowie an weiteren Standorten in Deutschland in Summe 50 Stellen. Ende März beschäftigte Wacker Chemie weltweit knapp 16.200 Menschen, rund 10.600 davon in Deutschland.

Der MDax-Konzern hatte das Sparprogramm wegen einer schon lange andauernden Branchenflaute angestrengt. Am Ende sollen die jährlichen Kosten um mehr als 300 Millionen Euro geringer sein.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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