Keine Darm-Bakterien im Trinkwasser niederbayerischer Orten

Deggendorf (dpa/lby) - Für mehrere Städte und Gemeinden in Niederbayern haben die Behörden eine leichte Entwarnung vor Darm-Bakterien im Trinkwasser gegeben. Bei ersten Proben habe ein Labor keine sogenannten Enterokokken festgestellt, teilte das Landratsamt Deggendorf am Wochenende auf seiner Webseite mit.
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Ein Glas läuft voll Trinkwasser. Foto: Oliver Berg/Archivbild
dpa Ein Glas läuft voll Trinkwasser. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Deggendorf (dpa/lby) - Für mehrere Städte und Gemeinden in Niederbayern haben die Behörden eine leichte Entwarnung vor Darm-Bakterien im Trinkwasser gegeben. Bei ersten Proben habe ein Labor keine sogenannten Enterokokken festgestellt, teilte das Landratsamt Deggendorf am Wochenende auf seiner Webseite mit. Formal müsse die Behörde aber das Ergebnis eines akkreditierten Labors am Montag abwarten. "Wir hoffen, dass dann endgültig Entwarnung gegeben werden kann", hieß es.

Am Freitag hatte das Amt die Bürger in 14 Städten und Gemeinden in den Landkreisen Deggendorf, Passau und Dingolfing aufgefordert, das Trinkwasser abzukochen. In einem Brunnen der Gemeinde Moos (Landkreis Deggendorf) seien Enterokokken gefunden worden, hatte ein Sprecher des Landratsamtes erklärt. Zum Baden, Duschen, Spülen und Kaffeekochen könne das Wasser aus der Leitung verwendet werden.

Enterokokken sind Bakterien und gehören zur normalen Darmflora von Mensch und Tier. Bei immungeschwächten Patienten können sie aber schwere, unter Umständen lebensbedrohliche Erkrankungen hervorrufen - zum Beispiel Wund- und Harnwegsinfektionen, Endokarditis (Herzinnenhautentzündung) und Sepsis. Enterokokken können etwa durch Kontakt über die Hände oder kontaminierte Gegenstände verbreitet werden.

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