Kein Platz in der Messe – Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt

Wahlhelfer auf Bierbänken, umgeben von Festzeltschmuck: Warum Augsburgs Briefwahl diesmal nicht wie gewohnt in einer Messehalle ausgezählt wurde.
von  dpa
Weil die Messehallen belegt waren, wurden die Briefwahlunterlagen in Augsburg in einem Bierzelt ausgezählt.
Weil die Messehallen belegt waren, wurden die Briefwahlunterlagen in Augsburg in einem Bierzelt ausgezählt. © Stefan Puchner/dpa

In Augsburg haben die Wahlhelfer bei der Oberbürger-Stichwahl an einem ungewöhnlichen Ort ihren Job erledigt: Sie zählten die Briefwahlunterlagen in einem Bierzelt aus. Grund war, dass in Bayerns drittgrößter Stadt keine andere ausreichend große Halle zur Verfügung stand.

Normalerweise werden die Briefwahlunterlagen in einer Messehalle sortiert und ausgezählt. So war dies auch beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Doch für die Stichwahl war dort kein Platz mehr. Wie eine Sprecherin der Stadt erläuterte, war die Augsburger Messe an diesem Tag ausgebucht.

Da die Kommune auch sonst keine Halle in der Stadt fand, die für das Auszählen geeignet ist, kam der Stadtverwaltung das Plärrergelände in den Sinn. Denn am 5. April startet das Oster-Volksfest und die Zelte werden üblicherweise ohnehin mit längerem Vorlauf aufgebaut. Deswegen buchte die Stadt eines der Bierzelte.

Bei der Stichwahl trat Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund an.

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