Kein Coronavirus-Verdacht bei spanischer Reisegruppe

München (dpa/lby) - Ein Coronavirus-Verdacht bei einer spanischen Reisegruppe in Oberbayern hat sich nicht bestätigt. Unter den Schülern mit Grippesymptomen gebe es keinen begründeten Verdachtsfall auf Covid-19, teilte das Landratsamt Rosenheim am Donnerstag mit.
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Eine Frau putzt sich die Nase. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild
dpa Eine Frau putzt sich die Nase. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Ein Coronavirus-Verdacht bei einer spanischen Reisegruppe in Oberbayern hat sich nicht bestätigt. Unter den Schülern mit Grippesymptomen gebe es keinen begründeten Verdachtsfall auf Covid-19, teilte das Landratsamt Rosenheim am Donnerstag mit. Stattdessen gehe man von Grippe aus, hieß es weiter. Getestet auf das Coronavirus wurden die spanischen Schüler allerdings nicht.

Am Mittwochnachmittag waren drei Schüler mit Grippesymptomen in ein Krankenhaus gebracht worden. 15 weitere Personen aus der 32-köpfigen Reisegruppe wurden mit leichten Symptomen zur Beobachtung ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Die Gruppe hatte am Mittwoch das Schloss Herrenchiemsee (Landkreis Rosenheim) besucht.

Ob ein Verdacht besteht, entscheidet sich laut einem Sprecher des Landratsamts nach Kriterien des Robert Koch-Instituts. Demnach werde nur auf das Virus getestet, wenn sich ein Patient in einem Risikogebiet aufgehalten oder Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall gehabt habe.

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