Kardinal Marx weiht fünf Priesteranwärter zu Diakonen

München (dpa/lby) - Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat am Samstag im Münchner Liebfrauendom fünf junge Priesteranwärter zu Diakonen geweiht. "Lange haben wir gezögert, ob das möglich ist", sagte Marx angesichts der Corona-Pandemie, die Gottesdienste derzeit nur unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen erlaubt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
dpa Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat am Samstag im Münchner Liebfrauendom fünf junge Priesteranwärter zu Diakonen geweiht. "Lange haben wir gezögert, ob das möglich ist", sagte Marx angesichts der Corona-Pandemie, die Gottesdienste derzeit nur unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen erlaubt. Aber die Weihe der fünf jungen Männer zwischen 25 und 34 Jahren sei ein "Zeichen, dass der Weg der Kirche weitergeht - auch unter widrigen Umständen".

Die Weihe zum Diakon ist die offizielle Erhebung in den Klerikerstand und damit ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Priesteramt. Die Zahl der neu geweihten Diakone in Bayern bewegt sich - wie auch die Zahl der Priesterweihen - auf konstant niedrigem Niveau. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, dass bayernweit heuer mindestens 13 Diakone und 12 Priester geweiht werden. Nicht aus allen Bistümern lagen vollständige Angaben vor.

Für die Weihe am Samstag in München verzichtete Marx sogar kurzfristig auf die Corona-Abstandsregeln. "Da die Handauflegung unverzichtbar ist, um die Diakonenweihe gültig zu spenden, erfolgt sie auch in Zeiten der Coronakrise", teilte das Erzbistum mit. Vor jeder Handauflegung ließ Marx sich aber die Hände desinfizieren. Und noch eine weitere Corona-Regel wurde nicht eingehalten an diesem Tag: Der Gottesdienst dauerte 88 Minuten - und damit 28 Minuten länger als in Corona-Zeiten eigentlich erlaubt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren