Kammerspiel-Chef äußert sich zu seinem Outfit

München (dpa/lby) - Der umstrittene Kammerspiel-Chef Matthias Lilienthal überdenkt in seiner letzten Spielzeit in München sein Outfit. "Ich hätte mich vielleicht besser anziehen sollen", sagte der 59-Jährige im Interview der "Abendzeitung" (Freitag) auf die Frage, ob er als Theaterchef Fehler gemacht habe.
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Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, steht im Malsaal seines Hauses. Foto: Peter Kneffel/Archiv
dpa Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, steht im Malsaal seines Hauses. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München (dpa/lby) - Der umstrittene Kammerspiel-Chef Matthias Lilienthal überdenkt in seiner letzten Spielzeit in München sein Outfit. "Ich hätte mich vielleicht besser anziehen sollen", sagte der 59-Jährige im Interview der "Abendzeitung" (Freitag) auf die Frage, ob er als Theaterchef Fehler gemacht habe.

Lilienthal ist seit 2015 Intendant der Kammerspiele und tritt im kommenden Jahr ab. Nach Ansicht seiner Kritiker hatte er das klassische Sprechtheater vernachlässigt und stattdessen zu viel Diskurs und Experimentelles auf die Bühne gebracht. Vor allem der CSU im Münchner Stadtrat gefiel das nicht. Sein Kollege, Ex-Residenztheater-Intendant Martin Kusej, warf ihm gar "Dilettantismus" vor.

Die Theaterkritiker von "Theater heute" sahen das allerdings völlig anders und wählten die Kammerspiele Ende August zum "Theater des Jahres". "Der Ansatz am Haus war, etwas zu riskieren und in die Extreme zu gehen, Mittelmaß zu vermeiden. Das ist uns gelungen", sagte Lilienthal der Zeitung. Für die kommenden Monate habe er noch viel vor. "Da kann noch viel passieren. Die unendliche Liebe der Münchner zu mir könnte zum Beispiel noch ausbrechen."

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