Kabinett bringt Reform der Bauordnung auf den Weg

München (dpa/lby) - Bauen soll in Bayern künftig einfacher und schneller gehen - das ist das Ziel einer umfassenden Reform der bayerischen Bauordnung, die das Kabinett am Dienstag auf den Weg brachte. Einer der Hauptpunkte ist, dass der Weg zu Baugenehmigungen künftig maximal drei Monate dauern soll - mittels einer neuen Frist: Liegt nach drei Monaten noch keine Entscheidung vor, sollen die beantragten Baugenehmigungen automatisch als erteilt gelten.
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Ein eingerüsteter Rohbau eines Einfamilienhauses steht in einem Neubaugebiet. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild
dpa Ein eingerüsteter Rohbau eines Einfamilienhauses steht in einem Neubaugebiet. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bauen soll in Bayern künftig einfacher und schneller gehen - das ist das Ziel einer umfassenden Reform der bayerischen Bauordnung, die das Kabinett am Dienstag auf den Weg brachte. Einer der Hauptpunkte ist, dass der Weg zu Baugenehmigungen künftig maximal drei Monate dauern soll - mittels einer neuen Frist: Liegt nach drei Monaten noch keine Entscheidung vor, sollen die beantragten Baugenehmigungen automatisch als erteilt gelten. "Wir denken beim Bauen vom Menschen her und beschleunigen die Verfahren deswegen massiv", erklärte Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU).

Zudem sollen neue Regelungen zu Abstandsflächen für neue Gebäude, zum Bauen mit Holz und zur Stellplatzpflicht das Bauen einfacher und günstiger machen. "Mit unserer Novelle schaffen wir ein modernes Baurecht für Bayern. Wir beschränken die Vorgaben auf das Notwendige - schließlich wollen wir beim Bauen und Wohnen vorankommen", betonte die Ministerin. Zunächst ist aber nun der Landtag am Zug.

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