Junggesellen nicht willkommen: Absolut richtig

Die AZ-Redakteurin Ruth Schormann über die Junggesellenabschiede.
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Ruth Schormann findet, Junggesellenabschiede sind Privatsache.
Ruth Schormann Ruth Schormann findet, Junggesellenabschiede sind Privatsache.

Die AZ-Redakteurin Ruth Schormann über die Junggesellenabschiede.

Wer die Rudel betrunkener Burschen und Mädels durch die Innenstädte ziehen sieht, gewinnt schnell den Eindruck, die Ehe muss etwas ganz, ganz Schlimmes sein. Ein Gefängnis, eine kurze Hundeleine, Handschellen – oft gewählte Motive für das Motto-Shirt des armen Bräutigams. "Letzter Tag in Freihei" steht fett darüber.

Wenn einen so Schreckliches erwartet, wird zwar ein saftiger Rausch auch nur für ein paar Stunden darüber hinwegtrösten, doch natürlich kann man eine bevorstehende Heirat als Anlass für einen Wochenendausflug nehmen. Aber, bitte, mietet dafür eine abgelegene Hütte, seid euch dort selbst genug – und belästigt nicht unschuldige Kneipen-, Bar- und Biergartenbesucher, die einen ruhigen, entspannten Abend ohne Schnapsflaschendeckel auf der Nasenspitze haben wollen. Der Einlass-Stopp der Regensburger Wirte ist deshalb nur eins: absolut richtig und nachvollziehbar.

Lesen Sie auch: Regensburger Kneipenwirte verbieten Junggesellenabschiede

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