Schneeräumung endet tödlich: Jugendlicher stirbt nach Stromschlag in Oberbayern

Auf einem Hof in Oberbayern drückt der Schnee eine Stromleitung herab. Ein junger Mann nimmt sich der Sache an – der Versuch endet für ihn tödlich.
AZ/dpa |
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Der Jugendliche wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er zwei Tage später starb. (Symbolbild)
Der Jugendliche wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er zwei Tage später starb. (Symbolbild) © Fabian Sommer/dpa

Beim Versuch, eine Stromleitung von Schneemassen zu befreien, ist ein Jugendlicher in Oberbayern gestorben. Er habe die durchhängende Leitung am Freitag auf einem Hof in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) bemerkt, teilte die Polizei mit. Beim Versuch, den Schnee mit einer Teleskop-Astschere aus Metall von der Leitung zu entfernen, habe er einen Stromschlag erlitten.

Der Jugendliche, der demnach in Begleitung zweier Freunde war, sei schwer verletzt per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Dort starb er laut Polizei am Sonntag an seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem tödlichen Unfall aus.

Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang davor, sich in die Nähe durchhängender Stromleitungen zu begeben. "Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen", teilten die Beamten mit. "Bereits die Annäherung an Oberleitungen ist extrem gefährlich und die Hochspannung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen."

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