Jonathan Meese war im Kunstunterricht kein Einserschüler

Jonathan Meese (48) hatte als Schüler mit Kunst nicht viel am Hut. "Kunst war für mich wie Chemie oder Physik oder Mathematik", sagte der Künstler im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.
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Jonathan Meese, Maler und Aktionskünstler, spiegelt sich in dem noch geschlossenen Ausstellungsraum in einem Schaukasten. Foto: Lino Mirgeler
dpa Jonathan Meese, Maler und Aktionskünstler, spiegelt sich in dem noch geschlossenen Ausstellungsraum in einem Schaukasten. Foto: Lino Mirgeler

München - Jonathan Meese (48) hatte als Schüler mit Kunst nicht viel am Hut. "Kunst war für mich wie Chemie oder Physik oder Mathematik", sagte der Künstler im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. "Ich habe das gemacht, aber irgendwann habe ich es abgelegt, ich glaube in der 11. Klasse, weil ich so zwischen den Noten drei und vier lag." Er sei als Jugendlicher ein Träumer gewesen, der keine Schwierigkeiten gemacht habe. "Ich saß im Sessel und habe vor mich hin gewurschtelt, habe Hörspiele gehört und Bücher gelesen, habe mir Sachen erträumt, nachgedacht." Erst mit 22 entdeckte er die Kunst und schaffte Ende der 1990er Jahre seinen Durchbruch. Die Pinakothek der Moderne in München zeigt eine Auswahl seiner Werke ab Donnerstag in der Ausstellung "Die Irrfahrten des Meese".

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