Jetzt 42 916 Coronavirus-Fälle in Bayern registriert

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten wächst, wenn auch nicht mehr so schnell. Besorgnis erregt vor allem die Tatsache, dass sich viele Ärzte und auch das Pflegepersonal angesteckt haben.
| dpa
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Eine Mitarbeiterin pipettiert in einem Labor einen Ansatz zum Proteinnachweis. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Eine Mitarbeiterin pipettiert in einem Labor einen Ansatz zum Proteinnachweis. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Erlangen (dpa/lby) - In Bayern sind inzwischen 42 916 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Freitag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Gestorben sind demnach 1886 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die Zahl der Genesenen schätzte das LGL auf 32 580 Menschen.

Nach LGL-Angaben haben sich inzwischen auch mindestens 3155 Menschen (Stand 29.4.) mit dem Coronavirus angesteckt, die als Ärztinnen und Ärzte oder als Pflegepersonal arbeiten. Die Zahl könnte nach einem Bericht von "Süddeutscher Zeitung", Norddeutschem Rundfunk und Westdeutschem Rundfunk jedoch noch höher liegen, da dem LGL zufolge "keine vollständigen, flächendeckenden Daten" dazu vorliegen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) und die Ärztekammer machen für die hohen Infektionszahlen unter den im medizinisch-pflegerischen Bereich Tätigen auch die fehlende Schutzausrüstung verantwortlich. "Der eklatante Mangel an Schutzausrüstung hat sich gerade in den ersten Wochen der schnell steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus für die Ärzte und die Teams in den Praxen schmerzlich bemerkbar gemacht", sagte der KVB-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Krombholz in dem Bericht.

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